Institut für Medien, ­Politik & Theater

Gondel­gschichten

Das Institut für Medien, Politik und Theater beschäftigt sich in seinem neuesten Rechercheprojekt mit der Ski- und Bergwelt Tirols. In der Corona-Pandemie wurde einmal mehr deutlich, wie einflussreich der Wintertourismus – und die Männer, die hinter ihm stehen – wirklich sind. Auch aus dem Tourismusministerium hieß es: „Das oberste Ziel muss sein, dass eine Wintersaison stattfinden kann.“ Aber um welchen Preis? Für das Kollektiv geht es auf Spurensuche in die Alpen. Wie abhängig ist die Politik von der Seilbahnwirtschaft? Sind wilde Après-Ski-Partys, riesige Skischaukeln und Tonnen von Kunstschnee überhaupt zukunftsträchtig? Was bleibt von Österreich, wenn der Klimawandel den heiligen Wintertourismus unmöglich macht?

Gesellschaftlich relevante und komplexe Themen stehen im Fokus der dokumentarischen Theaterprojekte des interdisziplinär arbeitenden Kollektivs Institut für Medien, Politik und Theater. Ein monatelanger, intensiver Rechercheprozess zum Thema und viele Hintergrundgespräche mit unterschiedlichen Expert*innen bilden die Grundlage für jedes Theaterprojekt. Dabei ermöglichen es die sinnlichen Mittel des Theaters, komplexe Inhalte erfahrbar und neue Kontexte sichtbar zu machen. Da, wo der Journalismus an seine Grenzen stößt, kann das Theater Fragen und Widersprüche in den Raum stellen, die ausgehalten werden müssen – ohne Anspruch auf eindeutige Antworten.

Das oberste Ziel muss sein, dass eine Wintersaison stattfinden kann.
ELISABETH KÖSTINGER

Regie: Felix Hafner

Dramaturgie: Emily Richards

Recherche, Konzept & Text:  Institut für Medien, Politik und Theater (Felix Hafner, Emily Richards, Anna Wielander)

„Engagiert in der Idee, spannungsgeladen in der Umsetzung.”

Der Standard

„Die Premiere zeigte: Theater mit Realitätsbezug, voll Eifer betrieben, kann ziemlich spannend sein. Fürs Volkstheater ist es jedenfalls eine Wohltat."

Die Presse

„Spannend, kritisch und gut gemacht.”